Privatunterricht für Kinder und Jugendliche

in Deutsch, Latein, Englisch, schulbegleitende Förderung in Abstimmung auf den Lehrplan sowie Aufarbeiten von Wissenslücken

 

Fördern statt Fordern

Der erste Schritt im Fach Deutsch ist die Vermittlung grundlegender Kenntnisse in Rechtschreibung und Grammatik sowie die Wortschatzerweiterung als Basis für das Verfassen eigener Texte. Dies zielt auf eine Verbesserung des Schreibstils durch Ausdrucksvarianten und eine schlüssige Satzstruktur. Wir üben freies Schreiben mit dem sprachlichen Handwerkszeug assoziativer Gedankensammlung, schlüssiger Gliederung und eines sinnvollen Aufbaus, um sowohl fiktionale als auch sachbezogene Texte zu erarbeiten.
Die Methodik im Erschließen fremder Texte wie im Verfassen eigener Texte ist erlernbar und wir widmen uns gemeinsam der Analyse von Denkmustern und Argumentationen in Kommentaren, Essays und verschiedenen Formen der Erörterung. Die Konzentration auf ein Thema, Klarheit der Gedankenführung, Reflexion und Logik lassen sich ebenfalls erlernen und befähigen zu einer begründeten und nachvollziehbaren Wertung von Literatur, die gerade in den höheren Klassenstufen erwartet wird. Sprache als Sinnträger zu verstehen, setzt voraus Stilmittel in ihrer Funktion erkennen und Textbezüge herstellen zu können. Dies ist unverzichtbare Voraussetzung für die Interpretation von Prosa und Lyrik, die oft große Probleme bereitet. Auch hier schaffen wir einen gemeinsamen Zugang zu anspruchsvollen Themen und Formen in der Literatur. Unsere Arbeitsmethode ist zielgerichtet dialogisch, so dass die Schüler/-innen unter Anleitung eigenständige Fähigkeiten entwickeln. Dabei sind Vermittlungsform und Anspruch altersgerecht und richten sich nach den individuellen Bedürfnissen des Einzelnen.
Im Fach Latein ist unser Ansatz, die klare Logik dieser Sprache, ihre Lebendigkeit und ihre kulturgeschichtliche wie aktuelle Bedeutung als ‚Mutter‘ unserer Sprachfamilie deutlich zu machen. So gelingt es uns – mit sanftem Nachdruck – die Anfangshürden des wiederholten Vokabellernens und der Grammatik (die allemal leichter als die deutsche Grammatik für Nichtmuttersprachler ist) zu überwinden. Der Schwerpunkt unseres gemeinsamen Unterrichts liegt auf dem Übersetzen, das von der sprachlichen Analyse ständig begleitet wird. D.h. wir bestimmen Verbformen, Substantive in Kasus, Numerus und Genus (willkommene Gelegenheiten zum Konjugieren und Deklinieren), vergegenwärtigen uns Formbezüge, Satzbau und lateinische Besonderheiten wie Ablativus absolutus und vieles mehr. Kleine Ausflüge in die Mythologie, die römische Geschichte, die Welt der Fabeln und Anekdoten erhalten die Freundschaft zu dieser oft unterbewerteten Sprache.
Englisch begegnet uns im Alltag ständig; es wird mit modernem Lebensstil verbunden, ist die Sprache internationaler Hits und weltweit operierender Firmen. Entsprechend hoch sind Interesse und Lernmotivation, aber auch die Erwartungen an gute Abschlussnoten in dem Fach. Da kann es mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad für viele brenzlig werden. Hier sind systematisches Wiederholen und Erweitern des Wortschatzes sowie grammatikalischer Grundlagen oft unverzichtbar. Beides aber zielt auf ein flüssiges Sprechen, ein gutes Textverständnis speziell bei Sachthemen, die dann in englischer Sprache zu bearbeiten sind. Es soll also letztendlich um das sichere mündliche und schriftliche Formulieren, das Üben freier Rede und freien Schreibens mit den zur Verfügung stehenden Kenntnissen gehen. Dabei lässt sich manche Lücke durch Ersatzformulierungen schließen – sag’s mit deinen eigenen Worten: auch das kann man lernen.